XLETIX Kühtai

Wer von euch war schon einmal im wunderschönen Kühtai? Oder allgemein in Tirol?

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Noch nicht? Ihr habt bis jetzt etwas ganz wundervolles in eurem Leben verpasst. Schreibt das einmal auf eure „Erlebnisliste“!

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Am letzten Juli Wochenende (29.07.2017) waren die Geschwister Lukas und Lisa wieder sportlich unterwegs in ihrer Leidenschaft – dem OCR (Hindernislauf).

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Der Xletix Kühtai ist bekannt für seine traumhafte Kulisse in den Bergen und die anspruchsvolle Strecke. Wer sich in Sachen Hindernisläufen auskennt, der weiß, dass die Xletix Rennen dafür bekannt sind, dass sie einigermaßen flach sind. So nicht im Kühtai. Dieses Rennen ist das komplette Gegenteil von dem, was man sonst von diesem Anbieter der OCR’s gewohnt ist. Natürlich sind die Obstacles im Grunde immer wieder gleich/ähnlich, aber vom Anspruch der Streckenführung her hat es dieser Lauf echt in sich.

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In den Bergen hat man die Auswahl zwischen drei Distanzen. Der gemütliche „Einsteigerlauf“ ist die S-Distanz, welche über 6 km mit 242 hm geht und ungefähr 15 Hindernisse beinhaltet. Die mittlere Distanz erstreckt sich über 15 km mit 968 hm und ca. 20 Hindernissen in einer wundervollen Kulisse. Als Königsdisziplin gilt es, die L-Distanz zu absolvieren. Diese erstreckt sich über 21,6 km, 1389 hm und es gilt 34 Hindernisse zu bezwingen.

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Schafft man eine dieser Herausforderungen nicht, macht man, im Gegensatz zum Spartan Race, „nur“ 15 Straf-Burpees (Spartan Race Straf-Burpees: 30 Stück). Diese Kombination aus Liegestütz mit anschließendem Hock-Strecksprung bringen das Herzchen ganz schön auf Hochtouren. Man sollte sich also lieber zweimal überlegen, ob man bei einer Barriere aufgibt oder sie bezwingt.

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Lukas wollte es an dem Wochenende wissen und startete als Teil der Munich Elite Warriors in der Race Heat dieser Veranstaltung über die 21 km in den Bergen. Immerhin ziert er das Titelbild der Xletix Challenge in Tirol und wollte dieser Ehre auch wieder gerecht werden. In einer sagenumwobenen Zeit von 03:32:55 h erreichte er die Ziellinie und sicherte sich den grandiosen 3. Platz in seiner Altersklasse, sowie den 13. Platz insgesamt! Mit diesem beeindruckenden Ergebnis qualifizierte er sich für die EM & WM im kommenden Jahr im OCR! Wahnsinns Leistung auf dieser Strecke!

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Lisa, welche seit ein paar Wochen nun, genauso wie ihr Bruder, Mitglied der Munich Elite Warriors ist, ging mit ihrem Racebuddy Michael an den Start. Da ihre Racevorbereitung in den letzten 8 Wochen so aussah, dass sie lernend für ihr Medizinstudium vor ihrem Schreibtisch saß und nur ihr „Sitzfleisch“ trainierte, sah das alles ein bisschen gequälter bei ihr auf der Strecke aus. :-D

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Für sie war es ihr allererster Halbmarathon und dazu kamen noch knapp 1400 hm. Kräftezehrende Angelegenheit, wobei sie gut an ihr Limit kam.

Aber auch die beiden absolvierten im Team alle Hindernisse und überquerten sehr glücklich die Ziellinie in einer Zeit von 05:02:45 h.

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Lukas: „An sich war ja sehr bescheidenes Wetter gemeldet, wofür Kühtai ja auch bekannt ist, wenn man an das Rennen im vergangenem Jahr denkt, welches eine echte Qual im strömenden Regen war. Dieses Jahr war es das komplette Gegenteil. Traumhaftes Wetter und top Bedingungen – soweit hat dafür alles schon einmal gepasst. Für mich war es jetzt der dritte Start in der Raceheat und die vierte L-Distanz insgesamt. Ich muss schon sagen, dass es wieder einmal richtig geil war und top organisiert. Meiner Meinung nach war nur der Sandbag carry ein wenig zu kurz von der Strecke her. Da war ich weitere Distanzen gewohnt, aber die Qualität der restlichen Hindernisse war super. Was mich sehr erfreut hat ist, dass sich Xletix dieses Jahr auch neue Hangelhindernisse hat einfallen lassen, welche echt anspruchsvoll sind (bspw.: Boulder Box, Clumsy Cliffhanger,…). Durch unsere Teilnahme am Xletix München und Wien kannten wir sie aber schon und wussten, was uns erwartet. Summa summarum lief es für mich echt gut für meinen jetzigen Trainingsstand und ich freue mich auf das Trifecta Weekend in Oberndorf.“

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Lisa: „Ich kann mich den Ausführungen von Lukas nur anschließen. Auch für mich war es ein herrliches Rennen. Die „Schmerzen und die Qual“ auf der Strecke vergisst man bei diesem Ausblick sofort wieder. Mich hat es sehr gefreut, dass mein Knie mir diesmal keinerlei Probleme gemacht hat und ich somit gut durch das Rennen hindurch kam. An meiner Ausdauer habe ich bis zu Oberndorf noch gut was aufzuholen, aber „Aufgeben ist nicht!“ und auch das werde ich schaffen. Ich bin sehr dankbar, dass mich mein Racebuddy Michael so gepushed hat und mir half, meinen Endgegner – die Berge – zu bezwingen. Zu den Hindernissen kann ich nur hinzufügen, dass ich die Halfpipe echt krass fand. Die letzten Rennen hatte die Race Heat immerhin die Möglichkeit, sich über ein zusätzliches Seil auf dem letzten Drittel der Pipe hinaufzuziehen. Diese Variante haben sie wieder abgeschafft. Ich habe einen großen Respekt vor den Leuten, welche dieses Hindernis komplett alleine absolvieren, ohne tatkräftige Unterstützung im Team! Im Großen und ganzen war das Rennen wunderbar organisiert, die Bergluft hat mir keinerlei Probleme bereitet (Höchster Hindernislauf Europas) und auch das Wetter hat perfekt gepasst.“

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Jetzt heißt es für die Geschwister noch einmal ranklotzen. In 35 Tagen startet das Spartan Race Trifecta Weekend in Oberndorf und sie haben beide trainingstechnisch noch gut etwas vor sich.

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By the way: Family Boller goes Trifecta!

Aber dazu demnächst etwas mehr. ;-)

 

Spartan Race DUI

Anfang Juli hieß es wieder „AROO!“ für Lisa auf dem größten Hindernisparcours im Ruhrgebiet. Sie begab sich nach Duisburg auf die Regattabahn zum Spartan Race, welches dort seine zweite Auflage hatte.

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Auch dieses Mal kam es wieder auf eine Kombination aus Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Spaß auf der Strecke an. Sie startete am Morgen auf die Super Distanz (14 km, 25+ Hindernisse) mit Sportfreunden von Freeletics und am Nachmittag mit einer Gruppe OCR-Neulinge und ihrem Racebuddy Michael auf die Sprint Distanz (7,5 km, ca. 20 Hindernisse).

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Zufrieden war sie an dem Tag leider nicht ganz, denn ihr Knie meldete sich wieder prompt zurück und bereitete ihr Probleme. Aber nach weiterer Physio Behandlung ist zZ wieder alles tipptopp.

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Lisa: „Es war ein grandioses Rennen. Wir hatten wieder einmal perfektes Wetter an dem Samstag. Für meine Begriffe war es recht viel Schwimmen auf den beiden Distanzen, was ich bis dato noch nicht so gewohnt war auf den ganzen OCR Rennen. Natürlich kommt immer einmal der ein oder andere Bergsee oder See im Park, den es zu durchqueren galt, aber allein auf der Super-Distanz hatten wir 6-7 Schwimmstrecken dabei, was das Hangelhindernis direkt nach dem Wasserausstieg natürlich auch ordentlich erschwerte.“

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Im Großen und Ganzen war es ein top organisiertes Rennen, welches ihr trotz des Knies eine Menge Spaß gemacht hat.

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XLETIX München

Nachdem es in der letzten Zeit nur so „kurze“ Rennen für die Geschwister Lukas und Lisa gab, ging es hier seit geraumer Zeit einmal wieder auf einen langen Lauf.

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Am letzten Juni Wochenende (24.06.2017) starteten sie in München auf dem Gelände der Messe Riem beim Xletix auf der L-Distanz.

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Lukas begann sein zweites Rennen erneut in der Race Heat am Samstag. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Freundin Maria, die sich am Streckenrand die Seele aus dem Leib schrie und ihn mit einer bemerkenswerten Leidenschaft anfeuerte, erreichte er in einer Zeit von 02:05:20 h die Ziellinie und war mit seiner Zeit ganz zufrieden für seinen momentanen Trainingsstand (14. insgesamt, 7. in der AK).

Lisa startete mit ihrem Racebuddy Michael ebenso auf der L-Distanz, aber die zwei gingen es etwas „gemütlicher“ an. Sie absolvierten in einer langsameren Zeit (03:28:24 h) die 18 km mit ca. 30 Hindernissen.

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Auch dieses Rennen war, wie gewohnt, wieder super organisiert. Anspruchsvolle und neue Hindernisse, schöne Kulisse, Abkühlungen im See und Gaudi die Rutsche hinunter, kräftezehrendes Sandbag carry, interessantes neues Multirig (Boulder Box) und natürlich jede Menge Spaß!

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Nächstes Jahr sind sie sicherlich erneut am Start!

Rückblick

Frank hat einmal wieder Triathlonluft geschnuppert und auch gleich richtig zugeschlagen. Beim Werratal-Triathlon wurde er erster in seiner Altersklasse. Er war zusammen mit Ecki und 80 weiteren Athleten auf der olympischen Distanz in Immelborn unterwegs. Bei perfekten Triathlonwetter ging es ohne Neoprenanzug an die 1500 Meter schwimmen. Es folgte eine hammerharte, bergige 11 km Runde, die viermal zu bewältigen war und bei der ein ordentlicher Wind blies. Die 10km Laufstrecke war weniger hügelig und verlief größtenteils auf dem Werratalradweg.

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Die Veranstaltung war vom TV Barchfeld top organisiert und ließ keinen Spielraum zum klagen.

Auf der Autorennstrecke mit dem Rennrad unterwegs waren Max, Kai und weitere Mitstreiter beim 24h-Rennen “Rad am Ring”. In der grünen Hölle auf dem Nürburgring sollte es ein unbeschreibliches Erlebnis werden. Hier später mehr dazu.

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Roth – Frankfurt

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Während Thomas Heigl beim Ironman in Frankfurt am Start war, tummelte sich der Rest vom RTV in Roth zur Challenge.

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Thomas spulte sein Rennen in gewohnt ruhiger Manier ab und war mit seiner Leistung absolut zufrieden. Nach den 3,8 km im Langener Waldsee, der bei einer Wassertemperatur von 24,2°C ein Schwimmen im Neo zuließ, ging es für ihn auf die um 3 km verkürzte Radstrecke. Hier bließ der Wind nicht so stark wie in Roth. Beim abschließenden Marathon zeigte sich, dass er sich seine Kräfte gut eingeteilt hatte und somit konnte er viele Athleten in der Letzten der 4 Runden noch überholen.

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Nils und Frank hatten in Roth den entspanntesten Part zu absolvieren, 3,8 km im Main-Donau-Kanal mit Neo. Start 8:55 bzw. 9:00 Uhr, 10 Uhr war für beide schon Feierabend und sie konnten die anderen Staffelteilnehmer anfeuern. Max und Helger hatten es da schon schwerer. Bei Hitze und starkem Wind wurde es keine leichte Aufgabe, die 180 km zu absolvieren. Sie meisterten es jedoch mit Bravour.

Den härtesten Job hatten an diesem Tag sicher die Läufer. Der Wind flaute ab und die Sonne konnte ungehindert brennen auf eine Laufstrecke, die mit zwei Bergen gespickt war und die den Läufern alles abverlangte. Dieser Umstand hielt jedoch Kai nicht davon ab, eine Fabelzeit von 2:58 h in den Asphalt zu brennen. Das bedeutete die 12. schnellste Zeit unter den Staffelläufern, die ja bekanntlich aus starken Läufern bestehen. Chris hielt der Hitze auch stand und freute sich am Ende mit allen zusammen über einen bewegungsreichen Tag in Roth.

Da unser letztjähriger Vermieter den Kapitalismus für sich entdeckt hat, sind wir auf’s Zelten gekommen. Wir wollten den Preissprung von 460 Euro auf 1838 Euro nicht mitgehen. So haben wir uns einen Zeltplatz gesucht, gefunden und sind im nächsten Jahr wieder dort anzutreffen.

Zeit für Triathlon

Es war mal wieder soweit, die Zeit war mehr als reif. Seit Roth 2016 haben sich Frank, Kai und Max nur in anderen, nicht weniger interessanten, Sportarten ausgetobt: Getting Tough, Spartan Race, Rennsteiglauf, …

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Am Mittwoch war mal wieder ein Triathlon angesagt, eine Traditionsveranstaltung, der 20. Ilmenauer Team Triathlon. Hier waren die RTV’ler am Start und haben sich mit den Plätzen 8 (Kai und Leihsportler Rene) und 13 (Frank und Max) recht wacker geschlagen.

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Wochenende

Unterschiedlich waren die Aktivitäten der RTV’ler an diesem Wochenende. Lisa und Lukas waren auf der Langdistanz beim Xletix München am Start, ihrer neuen Lieblingsbeschäftigung, Hindernisrennen (19 km mit diversen Hindernissen 30+).

Kai hat seinen Part am MeiningMan erfüllt, wozu der Herzog-Georg-Nachtlauf, das 24h-Schwimmen und das Geba-Bergzeitfahren zählt. Er schwamm 5 km am Samstag.

Max sprang kurzfristig als Läufer beim Rennsteig-Staffellauf ein und nahm die Strecke zwischen Allzunah und Grenzadler unter die Füße.

27. Paradiestriathlon Jena

Der 27. Paradiestriathlon fand am Sonntag in Jena statt und war Chris` sein erster Triathlon. Es waren 750 m zu schwimmen, 20 km auf dem Rad und im Anschluss noch 5 km Lauf. Dafür brauchte Chris 1:22:13 h und wurde in seiner Altersklasse 15. Glückwunsch!

Es wird sicher nicht der letzte Triathlon gewesen sein.

Velothon in Berlin

Eine Standardveranstaltung der Malzahn-Brüder, das Radrennen in und um Berlin – Velothon. Helger startete über die altbekannte 120km Strecke und war froh, dass er die Ziellinie erreicht hat. Ein hartes Stück Arbeit und das gar nicht einmal langsam 2:59:19,9h das ist ein Schnitt von fast 40 km/h.

Kai wagte sich an eine neue Strecke,  180km, erstmalig in Berlin ausgetragen und mit einem Zielschluss von 5h und 8min versehen. Ein sehr sportliches Ziel, für Kai jedoch keine Hürde. Bei 4:46:44,7h blieb die Zeit stehen.

Respekt an die beiden.

Wenn der Uhu spukt

Beinahe hätte ein Uhu die sportlichen Aktivitäten von mehreren hundert Sportlern beim Getting Tough Beat The Summer zunichte gemacht. Kurz vor dem Rennen wollten Naturschützer das Rennen nicht stattfinden lassen, weil ein Uhu in einem der zu durchquerenden Steinbrüche brütet. Da aber alle Genehmigungen vorlagen, hatte der Uhu ein Einsehen und das Rennen konnte mit 30-minütiger Verspätung starten.

Am Samstag fand also die Sommervariante des Getting Tough in Mellrichstadt statt. Gemeldet waren ca. 300 Sportler auf der kurzen (8km) und 700 auf der langen Strecke (18km). Ins Ziel kamen 946 Sportler und ein Großteil davon war begeistert. Unter den Teilnehmern auf dem langen Kanten Chris, Frank, Kai, Lukas und Max.

O-Ton Lukas: “Ein wahrer Wettkampf, der auch das Wappen eines OCR tragen kann/darf. Unter super sonnigen Bedingungen sind wir an den Start gegangen und dezent abgehetzt ins Ziel gekommen. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, der Lauf besteht ausschließlich aus Hindernissen, da man sich gefühlt allen 200m einer neuen Herausforderung stellen durfte. Alles in allem ein echt gelungener Lauf. Ich habe übrigens auch ein paar von OCR Munich getroffen.”

Es waren so klangvolle Hindernisse dabei wie Limbosnath, Monkey Show, Bright Side Boulder und und und. Allen gemeinsam war, sie waren mega anstrengend. Die Hindernisse verlangten den Sportlern alles ab.

Alle RTVler sind sehr gut durchgekommen mit dem Kai an der Sptze, der in dem stark besetzten Spezialistenfeld den 44. Platz errang. Weiter folgten Max, Frank, Lukas und Chris, der einem Neuling helfend unter die Arme griff.

Weil Kai und Max nicht genug bekommen konnten, sind sie am Abend noch 12km beim Herzog-Georg-Nachtlauf am Start gewesen. Da muss man schon ein wenig durchgeknallt sein. Kai kam als 6. und Max als 44. von 163 Teilnehmern ins Ziel.

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